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»Freiräume« Atelierstipendium

Das Atelierstipendium der Schaumburger Landschaft will Studierenden und Absolvent*innen der HFBK Hamburg einen Freiraum für ihr künstlerisches Schaffen bieten. Das ländliche Umfeld in der Nähe von Hannover eröffnet die Möglichkeit, sich gut zwei Monate intensiv mit der eigenen künstlerischen Arbeit zu beschäftigen, losgelöst vom vertrauten Umfeld und alltäglichen Verpflichtungen. Die Schaumburger Landschaft ist ein Landschaftsverband zur Förderung regionaler Kultur mit dem Ziel, das Schaumburger Kulturgut im Spannungsfeld von Tradition und Moderne und damit auch durch neue, ungewohnte Einflüsse weiterzuentwickeln.

Das Atelierstipendium ist mit 3.000 € für Lebenshaltungskosten inkl. Arbeitsmaterialien dotiert. Es umfasst

  • eine zweieinhalbmonatige Residenz von Mitte Juli bis Ende September 2020
  • eine Einzelausstellung im Oktober 2020
  • eine begleitende Publikation

Kosten für Ausstellungsaufbau und -technik, die Begleitpublikation und werbende Maßnahmen werden im begrenzten Rahmen von der Schaumburger Landschaft übernommen.

Wohnung und Atelier kann je nach Vorliebe in einem Bereich des Kulturzentrums „Kesselhaus“ und in einem ehemaligen, renovierten Gasthaus in Lauenau bezogen werden.

Der/die Stipendiat*in sollte bereit sein, sich mit dem lokalen Kunst- und Kulturleben auseinanderzusetzen, ein öffentliches Werkstattgespräch über seine/ihre Arbeit anzubieten und mit den Künstler*innen vor Ort in Kontakt zu treten. Es besteht Residenzpflicht. Der Ausstellungsort ist frei wählbar.

Die vom Senat der HFBK jährlich gewählte HFBK-Jury mit Vertreter*innen der Gruppe der Professor*innen, ergänzt mit einer Person aus der Gruppe des akademischen Personals sowie zwei studentischen Vertreter*innen trifft aus den Bewerber*innen eine Vorauswahl von 3 Kandidat*innen, aus denen die Schaumburger Landschaft eine Person für die Vergabe des Stipendiums auswählt.

Voraussetzung:

Bewerben können sich Bachelorstudierende ab dem 5. Semester, Masterstudierende aller Semester, sowie Absolvent*innen, deren Abschluss nicht länger als 2 Jahre zurückliegt.

Stipendiatin 2020

Judith Kisner

Stipendiatin 2019

Anna Mieves

Stipendiatin 2018

Magdalena Los

Kontakt

Bärbel Hartje
Raum: 144b Le
Telefon: +49 40 42 89 89-257
E-Mail: baerbel.hartje@hfbk.hamburg.de

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Aktuelle Beiträge auf rhizome.hfbk.net

rhizome.hfbk.net ist das soziale Netzwerk der HFBK. Es eröffnet ein digitales Forum für Austausch und Diskussion, in dem Studierende, Lehrende, Gastautor*innen, Kunstkritiker*innen und die interessierte Öffentlichkeit für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen sorgen. Hier finden sich Ausstellungsbesprechungen, eine regelmäßige Kunstpresseschau, literarische Texte sowie Berichte von Vorträgen und Symposien.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?