de en

Inter Graphic View

Grafikdesign im internationalen Vergleich

Das Forschungsprojekt "Inter Graphic View" unter der Leitung von Prof. Ingo Offermanns (Klasse Grafik, HFBK Hamburg) im Rahmen der Hamburg Open Online University (HOOU) befragt Grafikdesigner*innen unterschiedlicher Generationen und geografischer Verortung zu ihren professionellen Hintergründen: Welche Ideale treiben sie in ihrer Arbeit an? Wie unterscheiden oder ähneln sich Haltungen und Ideale im internationalen Vergleich? Kann ein Dialog der Kulturen das Denken im Grafikdesign relativieren, schärfen und/oder erweitern? Diese Fragestellungen verfolgend, versucht Inter Graphic View ebenso kulturelle Zentrismen (im Besonderen den Eurozentrismus im Grafikdesign-Diskurs) zu überwinden wie Beliebigkeit und Gleichmacherei zu widerstehen. Inter Graphic View versammelt Interviews mit Gestalter*innen (z.B. Tetsuya Goto, Osaka; Xiao Mage, Peking; Farmgroup, Bangkok oder Kwangchul Kim, Herausgeber des Magazins Graphic, Seoul) aus unterschiedlichsten kulturellen Kontexten (u.a. Japan, Thailand, Südkorea, China, Holland, Nigeria und Südafrika) und listet die wichtigsten Begriffe dieser Dialoge sowie deren Herleitungen auf. Darüber hinaus lädt das Forschungsprojekt Gäste ein, auf die Dialoge und Artefakte zu reagieren. Außerdem versammelt die Website essayistische Kurzfilme, die einen Eindruck der Orte geben, an denen die Gestalter*innen leben und arbeiten. Somit fungiert die Webseite als virtueller Diskursraum für Dialog und Austausch, als Inspirationsquelle und gleichzeitiger Treffpunkt unterschiedlicher Designkulturen. Mit der Zeit entsteht ein wachsendes Online-Archiv, das sich mit Fragestellungen der professionellen Identität von Grafikdesigner*innen befasst und darauf sehr individuelle aber doch vergleichbare Antworten präsentiert.

Konzept + Redaktion: Prof. Ingo Offermanns
Grafische Gestaltung: David Liebermann
Text-, Bild- und Filmbeiträge: Laurens Bauer, Edward Greiner, Caspar Reuss, Juliet van Rosendaal, Andreas Schlaegel, Shuchang Xie u.a.

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?