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Dr. Michael Diers

Dr. Michael Diers, Professor i. R. für Kunstgeschichte

Sprechstunde nach Vereinbarung

Michael Diers war von 2004 bis zu seiner Pensionierung 2017 Professor für Kunst- und Bildgeschichte an der HFBK Hamburg. Er hat Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie in Münster und Hamburg studiert und dort 1990 mit einer Arbeit über den Kunst- und Kulturhistoriker Aby Warburg (Warburg aus Briefen) promoviert; 1990–92 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter in dem von Martin Warnke geleiteten StudienprojektPolitische Ikonographie am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen, 1992–1994 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Hamburg. 1994 habilitierte er sich an der Universität Hamburg; 1994–1999 war er Hochschuldozent am Kunsthistorischen Seminar der Friedrich-Schiller-Universität Jena und 1999–2004 Dozent am Kunstgeschichtlichen Seminar der Humboldt-Universität zu Berlin, wo er 2000–2002 auch als Geschäftsführender Direktor amtierte und 2004 zum außerplanmäßigen Pofessor ernannt wurde. Darüber hinaus ist er freiberuflich als Autor, Kritiker und Ausstellungsmacher tätig.

Seine Lehre und Forschung folgen der Devise einer Neonskulptur von Maurizio NannucciAll art has been contemporary. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die Kunst der Renaissance, der Moderne seit 1800 und der Gegenwart sowie speziell die Felder Fotografie, Film und neue Medien, politische Ikonographie, Kunst- und Medientheorie, Wissenschaftsgeschichte.

2001–2003 war Michael Diers Mitglied im Vorstand des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker, 1991–2001 hat er die Taschenbuchreihekunststück (Werkmonographien zur Kunst) im Fischer Taschenbuch Verlag, 2005–2007 die ReiheFundus Bücher im Verlag Philo Fine Arts, Hamburg ediert. Er ist Mitherausgeber der Studienausgabe der Gesammelten Schriften Aby Warburgs im Akademie Verlag, Berlin 1999ff. und Mitglied im Internationalen Kritikerverband AICA sowie im International Council of Museums (ICOM) und als wissenschaftlicher Beirat (Zeitschrift für Kulturphilosophie, Ruhr Museum Essen, etc) und Fachgutachter (DFG, Fritz Thyssen Stiftung, American Academy) tätig.

Anfang 2011 wurde er vom Goethe Institut New York in die Jury des ProgrammsMINI / Goethe Curatorial Residencies Ludlow 38 gewählt, die jeweils einen jungen Kurator oder eine junge Kuratorin nominiert, welcher oder welche die Galerie des New Yorker Goethe Instituts in Manhattan (Lower East Side, Adresse Ludlow 38) für jeweils ein Jahr betreut.

An der Hochschule für bildende Künste Hamburg hat Michael Diers im Rahmen der Reihespiel / raum: kunst seit WS 2004/05 zahlreiche Veranstaltungen (Vorträge, Seminare und Symposien) durchgeführt.

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?