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Profil der HFBK Hamburg

Die Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK) ist eine künstlerisch-wissenschaftliche Hochschule. Mit ihrem breiten Fächerangebot bietet sie die Möglichkeit einer übergreifenden künstlerischen und wissenschaftlichen Qualifizierung. Die Studierenden arbeiten in Studios und werden von Lehrenden in Seminaren, Einzel- und Gruppengesprächen intensiv betreut. Ziel der Ausbildung ist es, die Studierenden zu befähigen, in allen künstlerischen Disziplinen neue Fragestellungen aufzuwerfen und innovative Lösungen zu erarbeiten. Selbstbestimmte künstlerische Auseinandersetzungen sowie projektbezogene und experimentelle Arbeitsweisen stehen dabei im Mittelpunkt.

Im konsekutiven Bachelor-/Master-Studiengang »Bildende Künste« und Bachelor-/Master-Lehramtsteilstudiengang der HFBK sind sämtliche Studienschwerpunkte von Bildhauerei, Bühnenraum, Design, Film, Grafik/Typografie/Fotografie, Malerei/Zeichnen, Theorie und Geschichte bis zu Zeitbezogene Medien miteinander verknüpft. Das Studium verlangt von den Studierenden, ihren singulären Fragestellungen zu folgen, und eröffnet durch die grundsätzlich interdisziplinäre Studienstruktur zugleich einen weiten Horizont für künstlerische Ansätze und Lösungen.

Der Intensität der freien künstlerischen Lehre entsprechend, folgt das Studium keinem starren Curriculum, keiner rigiden Abfolge aufeinander aufbauender Inhalte. Das wissenschaftliche Angebot ermöglicht kunst- und kulturtheoretische, ästhetische, kunsthistorische und medienspezifische Studien, die auf unterschiedlichen Wegen Eingang in die künstlerischen Produktionen finden oder zu einem wissenschaftlichen Abschluss führen können. Nicht zuletzt befähigt es die Studierenden, ihre Entwicklungsvorhaben präzise zu durchdenken, theoretisch zu vertiefen, reflektiert darzulegen und überzeugend zu präsentieren. Eine Promotion zum »Dr. phil. in art.« ist möglich. In den zahlreichen künstlerischen Werkstätten werden flankierend Kenntnisse aus den Material- und Anwendungsgebieten des jeweiligen Werkbereichs vermittelt und die notwendigen handwerklichen und technischen Fertigkeiten geschult.

Als aktiver Teil einer kulturellen Öffentlichkeit wirkt die Hochschule mit vielfältigen Kooperationen auf aktuelle künstlerische Entwicklungen ein, initiiert Debatten und stößt Diskussionen an. In diesem Rahmen bilden die internationalen Kooperationen einen besonderen Schwerpunkt. Es bestehen diverse Partnerschaften mit ausländischen Hochschulen, die sich in Lehraufträgen für internationale Künstlerinnen und Künstler sowie im Austausch und in der Zusammenarbeit von Lehrenden und Studierenden im internationalen Rahmen dokumentieren.

Digitale Lehre an der HFBK

Wie die Hochschule die Besonderheiten der künstlerischen Lehre mit den Möglichkeiten des Digitalen verbindet.

Absolvent*innenstudie der HFBK

Kunst studieren – und was kommt danach? Die Klischeebilder halten sich standhaft: Wer Kunst studiert hat, wird entweder Taxifahrer, arbeitet in einer Bar oder heiratet reich. Aber wirklich von der Kunst leben könnten nur die wenigsten – erst Recht in Zeiten globaler Krisen. Die HFBK Hamburg wollte es genauer wissen und hat bei der Fakultät der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg eine breit angelegte Befragung ihrer Absolventinnen und Absolventen der letzten 15 Jahre in Auftrag gegeben.

Jahresausstellung 2020 an der HFBK Hamburg

Zur Jahresausstellung der HFBK Hamburg präsentieren rund 800 Studierende drei Tage lang ein breites Spektrum künstlerischer Arbeiten: von Film und Fotografie über Performance, Skulptur und Malerei bis hin zu Raum- und Soundinstallationen sowie Designentwürfen. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den aktuellen Produktionen der Hochschule.

Wie politisch ist Social Design?

Social Design, so der oft formulierte eigene Anspruch, will gesellschaftliche Missstände thematisieren und im Idealfall verändern. Deshalb versteht es sich als gesellschaftskritisch – und optimiert gleichzeitig das Bestehende. Was also ist die politische Dimension von Social Design – ist es Motor zur Veränderung oder trägt es zur Stabilisierung und Normalisierung bestehender Ungerechtigkeiten bei?